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Unser Tipp: Kabarett |
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| Alle Jahre wieder findet Anfang Dezember der Wettbewerb um das begehrte ScharfrichterBeil statt |
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ScharfrichterBeil-Verleihung 2012
Laudatio Wolfgang Krebs Beil 2012
35 Jahre ScharfrichterHaus und 30 Jahre ScharfrichterBeil
Am Mittwoch, dem 5.12.2013 wurde auf der Bühne des ScharfrichterHauses Passau zum 30.Mal der Wettbewerb um das ScharfrichterBeil ausgetragen.
Unter der Moderation des Kabarettisten Wolfgang Krebs traten 6 Finalisten an, um die begehrte Trophäe, das scharfgeschliffene ScharfrichterBeil zu gewinnen.
Der Gewinner kann sich einreihen in eine Abfolge von illustren Namen, wie H.P. Kerkeling (1983), Andreas Giebel (1985), Urban Priol (1986), Günter Grünwald (1988), Rolf Miller (1994), Luise Kinseher (1999), Ludwig Müller (2000), Hagen Rether (2004).
Die diesjährigen Finalisten:
Marco Tschirpke
Geboren 1975, aufgewachsen in Brandenburg an der Havel, wollte eigentlich Musikalienhändler werden. Doch es kam anders: Er studierte die Fächer Musikthearie und Klavier an der Folkwang-Hochschule in Essen. Mit seinem Umzug nach Berlin folgten die ersten Soloauftritte auf den zahlreichen Kleinkunstbühnen der Stadt.
Georg Eggers alias „Grög“
Für sein literarisches Kabarett ist Georg Eggers nominiert. Der 1967 in Göttingen geborene Eggers nach nach seinem abgeschlossenen Physikstudium in Berlin nach München. 2003 entdeckte er den Poetry Slam für sich und vertrag München von 2005 – 2009 bei den deutschsprachigen Meisterschaften.
Helmut A. Binser
Er kommt aus Runding und ist in unmittelbarer Nähe zum Kabarett aufgewachsen, nämlich neben der Liederbühne Robinson. Seine Liebe zum Kabarett entdeckte er dort hinter der Kasse und als Tourbus-fahrer von Da Huawa, da Meier und I. Irgendwann hat er sich gedacht: Jetzt stell ich mich mal selber auf die Bühne und siehe da, seit 2011 ist er hauptberuflich Musikkabarettist. Zur Zeit tourt er mit seinem Soloprogramm „Der Junge mit der Harmonika“ durch Bayern.
Hosea Ratschiller
Hosea Ratschiller – der jüngste Finalist – wurde 1981 in Klagenfurt geboren. Er studierte Geschichte und Philosophie, sowie Theaterwissenschaften. Bereits zu dieser Zeit war er im Radio zu hören, ab dem Jahr 2000 für FM4. 2006 konzipierte er zusammen mit Martin Puntigam die interaktive Kolumne „FM4 Ombusdsmann“, die seither wochentags zu hören ist. Er war bei der Entwicklung verschiedener TV-Formate an Bord, u.a. für „Wir sind Kaiser“. Sein aktuelles Soloprogramm trägt den Titel „Das gehört nicht hierher“.
Torsten Sträter
Torsten Sträter ist zwar der älteste Finalist heute Abend, aber immer noch fit. Nachdem er unzählige Preise bei bundesweiten Poetry Slams gewonnen hat, war er auf erfolgreicher Lesetournee mit seinem ersten im Herbst 2011 erschienen Buch „Der David ist dem Goliath sein Tod“. Nun kommt er parallel mit dem Erscheinen seines Buches „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“ auf die Bühne und wagt sich auf Kabarettbühnen.
Pepi Hopf
Er ist gelernter Friedhofs- und Ziergärtner, weil er aus einer Gärtnerfamilie stammt. Danach heuert er bei einer Bühnenbeleuchtungsfirma an. Offenbar war seine verbale Schaffenskraft damals schon so hoch, dass ihn seine Chefin ohne sein Wissen 1996 zu einem Kabarettwettbewerb anmeldete, den er prompt gewann. Seither tritt der aus Wien stammende Pepi Hopf mit seinen Soloprogrammen in Österreich und Deutschland auf.
1.Platz: Torsten Sträter
Er kommt aus dem Ruhrpott und spielte sich ohne Lakritz von der Darmspiegelung zum Homo Faber. Er schreibt seine Texte also mit schwulen Bleistiften. Analysiert Tatoos und liefert sein Taschengeld am Kiosk ab. Ballerspiele....TOR. Ein CUP für die Wanderhure.
2. Platz: Marco Tschirpke
Von Anfang an kam es ihm nicht auf das Amusement des Publikums an. An diesem Anspruch ist er grandios gescheitert. Die rostenden Venushügel trieb er bis zur zweiten Pflegestufe. Deshalb Platz 2.
3. Platz: Hosea Ratschiller
Passau hat schon viele Stadtbrände hinter sich. Ratschiller hat es nicht geschafft zum Jubiläum abzufackeln. Dennoch hat der Rosenkavalier aus Klagenfurt die Jury entzündet. Er darf mit dem kleinen Beil das Eis brechen. |
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Für den Wettbewerb 2013 bitten wir schon jetzt um zahlreiche Einsendungen von Künstlern aus den Bereichen Kabarett (auch gerne mit Musik), Comedy und Entertainment. Die Bewerbungsdeadline ist der
18.10.2013.
Der Gewinner kann sich einreihen in eine Abfolge von illustren Namen, wie H.P. Kerkeling (1983), Andreas Giebel (1985), Urban Priol (1986), Günter Grünwald (1988), Rolf Miller (1994), Jess Jochimsen (1997), Luise Kinseher (1999), Ludwig Müller (2000), Jürgen K. W. Timm (2001), Hagen Rether (2004) und Klaus Eckel (2005), Nepo Fitz (2008), Ulan und Bator (2009)
Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen! |
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